Montag, 9. Januar 2017

DIES UND DIES IM WINTER


Rotwein trinken und zu Mittag den absoluten Lieblingsfilm zum x.ten Mal anschauen.
So soll es sein.
Jenseits von Afrika.
Passt gut zu all dem Schnee.
Und bei dem Herzkino kann ich immer noch weinen.
Nach einer ziemlich grauenhaften Nacht war ich froh,
dass mein Auto bei -19 klaglos ansprang.
Auf der Fahrt in einen Nachbarort hat es andere Überlegungen angestellt,
und den Diesel ausflocken lassen
und nur mehr stotternd und dann gar nicht mehr weitergewollt.
Der hochgelobte Pannendienst hat nicht mal das Telefon abgehoben,
mein Handy-Akku war sowieso fast leer
und Nachbarn habe ich auch nicht erreicht.
Aber die Autowerkstätte meines Vertrauens hat mich schließlich frierend von der Straße geholt -
nach einem Schwätzchen mit dem freundlichen Schneeschaufler beim Häuschen in  der Nähe.
Auch ein vorbeifahrender junger Mann hat mir Hilfe angeboten,
aber da war der Abschleppdienst schon unterwegs.
Einen neuen Dieselfilter habe ich bekommen und irgendwelche Zusätze in den Tank.
Auch das Auto will ab und an ein besonderes Schlückchen.
Ausserdem läuft meine Waschmaschine viel.
Halbleer, weil ich gar nicht so viel zum Waschen habe.
In der Außenmauer  ist eine Leitung.
Bei den Temperaturen friert sie gerne ein.
Mit den Erfahrungen versehen,
habe ich beschlossen,
dass Ofenbankzeit sein müsste.
Wein, Film und Tränen.



Kommentare:

  1. Du hast es schwer dieser Zeit. Ach, das mit dem Auto hätte echt nicht sein müssen und überhaupt: Ich kann es dir nachfühlen: Wein, Film und Tränen. (Den Film mag ich auch sehr!!!)
    Pass gut auf dich auf, Ingrid! Ich hatte heute in der Früh ein mulmiges Gefühl.
    Alles Liebe und bald einmal Entspannung im Temperaturbereich wünscht dir
    Brigitte

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  2. ja, ein wenig zäh ist es gerade. krankenhaus ist ja wirklich nicht das paradies. aber wird schon wieder werden.
    alles liebe zu dir

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  3. eine herausforderung sind die temperaturen allemal.
    auch ich war froh,dass mein auto nach tagelangem stehen
    klaglos angesprungen ist.
    schön war die zeit im waldviertel...bis
    ich krank wurde.
    halb genesen bin ich wieder zurück im marchfeld.
    ein hexenschuss hat mich jetzt auch noch erwischt!
    meine waschmaschine hat am 24.12. hier den geist aufgegeben.
    die neue ist schon hier,konnte aber noch nicht angeschlossen werden.
    ein berg wäsche wartet!
    alltagskram ereilte mich.
    das neue jahr hat irgendwie heftig begonnen.
    kraftlos vor all den herausforderungen,die auf mich warten.

    kältegrüße aus dem marchfeld
    hibisca

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    1. ja, heftig hat es begonnen. aber es wird schon wieder werden.
      lg

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  4. Deine Erlebnisse sind ja echt auch schon fast filmreif.....
    Ich hoffe innigst, dass sie dich bald wieder auf die Ofenbank entlassen!
    Heb's so gut wie möglich
    Herzlich brigitte

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    1. filmreif. naja. spektakulär sind sie nicht wirklich. aber ich habe mich ins schicksal gefügt.
      liebgrüße in den tag

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  5. die ankündigung, mit dem wackelbrett üben zu wollen, war wohl nicht nur für mich grund besorgt zu sein! :-)
    m.

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    1. dem wackelbrett kann man nicht an allem die schuld geben.
      liebe grüße

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  6. Liebe Ingrid,
    keine prickelnden Erlebnisse.
    Leider hat der Winter sie für uns parat.
    Ich bin heute daheim geblieben. Mir war es
    einfach zu glatt. Die Nebenstraßen sind nicht
    geräumt.
    Einen guten Wochenanfang wünscht Dir
    Irmi

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    1. ich kann mich jetzt im krankenhaus von eisabenteuern erholen.
      liebe grüße

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    2. ... im Krankenhaus? ... what happened?

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  7. Liebe Ingrid,
    es kommen wieder bessere Zeiten. Schnee und Eis und Kälte macht es uns nicht leicht. Ich wünsche dir gute Besserung
    herzlichst
    Barbara

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    1. ja, bessere zeiten wird es geben. denke ich.
      herzlichgrüße zu dir

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  8. du Arme bist tatsächlich im Krankenhaus statt auf der Ofenbank... hoffentlich wirds schnell besser!! lg

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  9. Krankenhaus ist auch was. Sollte man mal erlebt haben.
    Es gibt garantiert was zu berichten, später.
    Gute Besserung, liebe Ingrid!

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